Untitled

Aufgabenstellung : Einen Roman schreiben, in dem absolut nichts passiert. –09.2020

NICHTS

Da alles nichts ist,
passiert also nichts und auch alles gleichzeitig.
Was hingegen wichtig ist, entscheidet der Leser.

I


Also ging er raus. Verließ die Wohnung, den Hausflur und das Haus an sich auch. Er blickte in den Hintergarten zurück, das heißt, hineinblicken konnte er nicht, weil das Haus ja den Blick versperrte. Man musste durch einen schmalen Gang an der alten Villa vorbeigehen, seinen Bauch zog er jedes Mal automatisch ein, obwohl er locker hindurch passte. Er konnte den gartenartigen Hinterhof also nicht sehen, sondern sich nur denken, dass er da war. Dort war auch das Vogelhaus, was er zu seiner Zufriedenheit heute Vormittag fertig gebaut hatte. Drei Tage hatte er gebraucht, die Größen der einzelnen Fächer zu berechnen und alles zu schneiden und zusammenzubringen. Er genoß den Moment, Dinge wie diese- ein Vogelhaus und auch andere oft müßige oder arbeitsaufwändige Themenbereiche des Lebens- abzuschließen. So wie die Sache mit Paula. Er hatte eine Email geschrieben, hatte alles sauber abgeschlossen und war nun raus aus der Nummer. So empfand er es und ging flötend, gut gelaunt durch die Frühlingssonne.
Auf dem Programm stand heute die Liebermann-Villa. Es schadete schließlich nie, sich Unbekanntes anzuschauen. Den Flyer hatte er irgendwo gefunden, vielleicht beim Bäcker um’s Eck oder an der Tankstelle, er wusste es nicht mehr. Er nahm sein Fahrrad und fuhr los. Stoppte, obwohl er gerade gut in Fahrt gekommen war beim Supermarkt, kaufte Espresso, schnallte ihn auf den Gepäckträger, fuhr weiter. Er hatte sich die Strecke vorher zu Hause aufgemalt, auf eine Din-A4-Seite Papier. Er befürchtete, dass die Thomas-Mann-Straße, die er kurz entlang fahren würde, garantiert wieder die scheußlichste sein würde, wie es in vielen Städten der Fall war. Oft gab es dort 70er Jahre-Klötze, Center an Häuserecken, kleine Shopping-Gelegenheiten und Wohnungen, die aus- anstatt einladend wirkten. Er fuhr weiter, schloss seine Kopfhörer an sein Nokia-Handy an. Mit dem konnte man Spiele spielen, Radio hören und sogar einige Lieder speichern, notfalls auch Fotos machen, die nicht die Qualität einer Spiegelreflexkamera hatten und natürlich, SMS und Telefonie. Da aber kaum noch jemand SMS schrieb und auch grundsätzlich die wenigen Menschen, mit denen er Kontakt hatte grundsätzlich wenig kommunizierten -nur selten telefonisch, war das Radio eigentlich seine Lieblingsfunktion auf dem Gerät. Denn er liebte Radiohören. Fühlte sich dadurch immer auf wunderbare Weise verbunden mit der Welt. Genauso war es mit Life-Fernsehen. Wie oft hatte er versucht, anderen zu erklären, dass es nicht das selbe sei, die Timeshift-Funktion zu nutzen, wenn man zum Beispiel den Tatort oder ein Fußballspiel schauen wollte. Es ging einfach nicht! Aber wenige verstanden das. Und er beneidete jene, die es nicht verstanden, auf eigenartige Art und Weise.
Nun war er bereits um einige Ecken gefahren, hatte zwei Mal umdrehen müssen, weil er eine private Auffahrt mit dem parallel entlang des Kleingartenvereins laufenden Weg verwechselt hatte. Musste auch einmal umdrehen, da er seinen Espresso nicht mehr auf seinem Gepäckträger orten konnte. Das feste Paket lag noch an der Stelle, an der das Fahrrad einen Kantstein herunter gepoltert war. Etwas platt gedrückt, es waren wohl einige Tonnen Karosserie mit einem der vier Räder darüber hinweg gerollt. Später sollte er das feine Pulver dennoch glücklich in der Küche in die Kaffeedose umfüllen. Er fuhr die letzte auf Papier und im Kopf notierte Straße entlang und beobachtete wie die Gegend sich beim Vorbeifahren äußerlich veränderte. Die Häuser wurden plötzlich älter und größer, es gab Bäume und alles wurde einige Dezibel ruhiger. Er entspannte sich, war in Vorfreude und bog in die letzte Straße ab. Man konnte die großen Bäume riechen und fast auch den großen See, der einige hundert Meter entfernt ruhig daliegen musste. Er schloss sein Fahrrad an.

II
Sie stand im Raum und beobachtete, wie ihre Begleitung zeitgleich durch die gegenüberliegende Tür gegangen war. Eine eigenartige Stille, eine zeitlose Ruhe war an diesem Ort zu spüren. Sie schaute ihn an und wusste, dass er mit ihr, Liv, hier war, schon immer hier gewesen war und auch immer hier sein werden würde. Das Haus gehörte in diesem Moment ihnen. Er stellte sich neben sie an das bis zur Decke ragende Fenster und schaute in den Garten. Er küsste sie auf die Wange oder auf die Schulter, sie merkte nicht wohin, denn alles war in diesem Moment eins. Schulter, Wange, Fensterscheibe und das Wasser auf dem flachen See einige Meter entfernt hinter den weißen Stühlen. Genauso schnell wie sich das Glück in ihr und auch in ihm — so schien es ihr — ausgebreitet hatte, die Sicherheit, dass sie immer genau hier waren, das alles immer schon ihnen gehört hatte und immer ihnen gehören würde, schwand dieser weiche warme Zustand langsam und wurde in jedem Raum, den sie zusammen durchwanderten fader. Und sie kauften Postkarten, lächelten anderen Besuchern zu, gingen den Kiesweg entlang und machten Fotos für die Familien zu Hause. Der Tag ging vorbei und die Vision der warmen Sicherheit blieb im Max-Liebermann-Haus, wo sie vielleicht noch andere Paare oder Menschen die glaubten, Paare zu sein, erfassten. Vielleicht war es ein frecher Geist, der sich danach wohl munter ins Fäustchen lachte.

III
Ferdinand verließ das Haus, die Villa. Schön! Dachte er. Sehr schön, durchaus. Und ging den Weg wieder zurück, die zuletzt auf Papier und im Kopf notierte Straße hoch, mit seinem Fahrrad an der Hand, denn er mochte das Kopfsteinpflaster nicht. Es brachte ihn dazu, immer wieder den Espresso auf dem Gepäckträger zu kontrollieren. Er war noch da. Duftete nun leicht durch die kleinen, auf dem Hinweg entstandenen Risse und er freute sich auf den Nachmittagskaffee zu Hause. Gemütlich würde es sein. Und alles war unter Dach und Fach, lief schnurgerade so, wie er es sich vorstellte. Ein Jobangebot war gestern ins Haus geflattert und er hatte zu tun. Und das war gut. Sehr gut sogar. Da fiel ihm ein, dass er mit einer Wollmütze hergefahren war, die er doch in die linke Seitentasche seiner Jacke gestopft hatte. Wo war sie? Nicht da! Er wusste genau, wo es passiert sein musste. Fasste sich an die Stirn. Fuhr in Gedanken den Weg zurück und machte die zwei Punkte aus, an denen er in die Tasche gegriffen hatte. Einmal an der Ecke beim Park, als er die Sender am Handy-Radio gewechselt hatte. Und wohl noch einmal etwas früher, aber er kam nicht mehr auf die exakte Stelle und wusste auch nicht mehr den Grund, warum er wieder in der Tasche hatte wühlen müssen. Er fuhr los. Das Kopfsteinpflaster war endlich nicht mehr Kopfsteinpflaster sondern großflächiger Asphalt, der an einigen Stellen eingerissen war. Er dachte darüber nach, ob es wohl helleren Beton gab, jetzt wo die Städte sich in sich wiederholenden Hitzesommern aufheizten. Ob es ein helle Farbe gab, die man auf dunklen Flächen verteilen könnte? Oder Rasen, oder Kiesel. Und endlich, die gelbe Mütze leuchtete schon von weitem. Er sah sie mitten auf der Straße liegen. An der Stelle, wo er den Kaffee verloren und wieder aufgehoben hatte. Er freute sich ehrlich – so, als hätte er gerade etwas richtig gemacht, schüttelte die Mütze, dachte an das Wollprogramm, dass er später anschmeissen musste, und strampelte den Weg nach Hause, den er nun nicht mehr ganz so konzentriert fahren musste, da er die Strecke ja nun bereits gut kannte. Er hatte sich alles genau eingeprägt. Die Papageien im Gartenverein, Kanarienvögel und andere nicht in Deutschland gewöhnliche Arten. Die große Allee, dann immer größer werden Wohnhäuser, Häuserblocks und die Shopping-Mall bei der Thomas-Mann-Straße. Das Gartentor zu seinem Haus quietschte. Es war natürlich nicht sein Haus, er wohnte nur zur Zwischenmiete seit einigen Jahren im Erdgeschoss mit Blick in den Garten. Es war nur eine Zwischenlösung geworden, aber nun war er nach fünf Jahren noch immer da. War es nicht im Endeffekt egal, ob eine Lösung auf die Dauer aus war oder nur auf einen unbegrenzten Moment? War es nicht im Endeffekt dasselbe, nämlich eben eine Lösung, oder vielmehr, alles eine Zwischenlösung?

IV
Ebenfalls nicht um Dauer ging es in der Beziehung, die Frank zu Liv hatte. Es ging wohl um den Zustand, die Möglichkeit, den kurzen Traum mit Liv zusammen zu sein. Aber es ging nicht. Er musste es ausprobieren, fühlte sich hingezogen zu den Männern, die er auf der App sah. Musste es wagen und vielleicht alles verlieren. Aber was war schon alles und was bedeutete es schon, etwas zu verlieren? Also tat er es und ging in die Vollen, ließ Liv stehen und lebte sein Leben weiter, an einem anderen Ort und natürlich ohne sie. Der Besuch in der Max-Liebermann-Villa war dennoch immer eine schöne Erinnerung, wenn er sie auch nicht allzu oft aufrief, denn es fühlte sich an wie ein Leben, das er hinter sich gelassen hatte und er wusste nicht, ob er es vermisste oder froh war, es nicht mehr zu leben. Er hoffte, dass er es irgendwann wissen würde, aber das würde noch viele Jahre dauern, Jahrzehnte vielleicht- aber Gott sei Dank, ahnte er dies nicht.

V
Lars Ferdinand fiel hin. Er fiel so bitterst hart auf die Stufen vor seinem Eingang, dass sein Knie brannte unter der Hose. Er wurde rot, es fühlte sich jedenfalls so an. Er hasste derartige Missgeschicke. Fühlte sich blamiert und bloßgestellt, auch wenn ihn niemand gesehen hatte. Gleichzeitig genoss er den Schmerz, weil er mit dem Gefühl aufgewachsen war, immer etwas falsch zu machen, ein Hans-guck-in-die-Luft, der weder je richtig “da”, noch “hier” war. Und der Schmerz änderte das. Durch den Schmerz war er “hier”. Als hätte man ihn einmal am Kragen gepackt, hochgehoben und auf den Boden geworfen. Er spürte seinen Körper. Er war wach, er war da, fühlte sich fast schon bestraft für seine doch sehr schwächliche und zarte Art, die sein Vater ihm oft polternd vorwarf. Und es fühlte sich gut an, nach dem kurzen Moment der Blamage. Er fühlte sich männlich und stark, den Schmerz dann doch überraschend gut ertragend. Vielleicht sollte er mit Kick-Boxing beginnen, dachte er für eine Sekunde. Aber es war wirklich nur eine Sekunde, dann dachte er an etwas anderes. Oder an nichts. Man wusste es nie so genau. Die Vögel zwitscherten und er füllte neues Wasser in die Traufe, die am Treppenabsatz zum kühlen Keller lag. Noch nie hatte er in diesen Teil des Hauses geblickt, ganz einfach weil er keinen Schlüssel hatte. Und es interessierte ihn auch nicht besonders, aber gleichzeitig ging etwas Geheimnisvolles von diesem Bereich des Kellers aus. Als würde es kalt unter der Tür hervor dampfen. Es roch immer etwas feucht und nach alter Kälte. Er würde wohl nie herausfinden, was hinter der Tür war und im Grunde seines Herzens war es ihm auch egal, weil im im Grunde seines Herzens eigentlich alles egal war. Nichts erschien ihm wichtig, außer wenn die Sonne auf sein Gesicht schien, oder er eine leckere Mahlzeit in der Hand hatte oder eine schöne Frau im Bett. Aber das geschah immer seltener, weil die Geschichten einfach immer endeten und das Ende war immer etwas unangenehm. Und unangenehmes umging man besser, also wurden diese Geschichten seltener. Er würde heute Abend eine Schweizer Käsesuppe kochen, beschloss er und überlegte, ob er noch alles im Haus hatte. Den Bergkäse müsste er wohl noch rasch kaufen gehen, aber das war nicht weiter schlimm, denn er mochte den Einkaufsmarkt in der Nähe seines Hauses.

VI
Egal war auch Liv alles und gleichzeitig nichts, als sie im Zug saß. Mit einer Atemschutzmaske, die man seit einigen Wochen nun trug, als hätte es nie etwas anderes gegeben. Sie fühlte sich zugegeben extrem wohl mit der Maske. Auch wenn sie lernen musste zu endschleunigen, da das schnelle und warme Atmen unter der Maske alles andere als angenehm war. Aber entschleunigen, das wollte sie sowieso lernen. Die Hektik war idiotisch, das war ihr sehr klar. Hektik war weder elegant noch energiesparend und das waren zwei Dinge, die sie immer als sehr wichtig empfand. Sie schaute aus dem Fenster. Dachte an ihren Bruder, den Förster in Schleswig-Holstein und an die große Schwester, die gerade für ein Medizinstudium nach Prag gezogen war. Niemand begann mehr mit 31 Medizin zu studieren. Aber Johanna tat es einfach. Genau wie der Rechtsanwalt von dem sie gehört hatte, der plötzlich alles hinschmiss, um Klavierbauer zu werden. Aber das war ein Mann und dadurch etwas anderes, nicht nur weil er wahrscheinlich bereits gut verdient und einiges an Geld zur Seite gelegt hatte. Als Frau musste man sein Leben mit 27 ungefähr unter Kontrolle haben. Spätestens mit 30, sonst gehörte man zu denen, die etwas irritiert und mitleidig angeschaut wurden und spätestens ab November seltener angerufen wurden. Zum einen, weil alle in der immer früher beginnenden Vorweihnachtszeit mit ihren Familien, mit ihrem Geschenkestress und mit letzten ganz dringenden Aufträgen im Büro beschäftigt waren. Zum anderen, weil sie dann Liv nicht fragen mussten, was sie Silvester machte und gar nicht in die Bredouille kamen, sie fragen zu müssen, ob sie mit ihnen feiern wolle. Sie feierten ja eigentlich gar nicht wirklich, nur ein ganz entspanntes Raclette-Essen mit Johann und Ulli- nichts Großartiges! Peter und Yolanda würden vielleicht auch noch kommen, denn die wollten dieses Jahr auch nichts Großes veranstalten. Um diese Situationen, jedes Jahr wieder, nicht erleben zu müssen, hätte Liv also ungefähr mit 27 einen Plan haben müssen, einen festen Job und eine Idee, wer sie war. Hatte sie aber nicht. Oder wenn es eine Idee war, dann war sie jedenfalls nicht richtig, denn sie war nun eine andere, nämlich frei von jeglicher Idee und Vorstellung, wie Dinge zu sein haben sollten.
Der Zug hielt in Wittenberge. Sie notierte, wie sie das wohl schon auf bestimmt drei Fahrten getan hatte, jedesmal wenn sie dieses beeindruckende Gebäude mit der großen Uhr am Turm sah, wie ein alter schwerer Nazibau schimmerte er immer wieder in blassem Gelb durch die schlichte Landschaft. Sie notierte den Namen der Stadt, dass sie unbedingt hin müsste, das Gelände anschauen müsste, vielleicht einen Artikel oder etwas anderes darüber verfassen wollte. Jedenfalls endlich herausfinden, was dieses Gebäude für eine Geschichte hatte. Und dieses Gebäude mit der Welt teilen, denn sie war garantiert eine der wenigen Fahrgäste, die auf dieser Fahrt nicht auf ihre Netflix-Serie starrte, die nicht Bubble-Games spielte oder einschlief. Denn einschlafen konnte sie nur im Liegen und Netflix war ihr schon abends zu Hause Zeitraub genug. Sie schaute raus und wollte alles festhalten, umformen, konservieren, damit nichts davon je verging. Die Felder mit den vereinzelnden Rehen, die tiefen Wälder, die an der Scheibe vorbeiflogen. Lediglich die alten Dörfer, in denen nur noch vereinzelt Menschen herumirrten, im Zweifelsfall zum groß schillernden LIDL, die es nun überall gab, nur diese Dörfer, hätte sie gerne verdrängt, da sie sich sofort von der politischen Gesamtsituation erschlagen fühlte. Diese Ausweglosigkeit der Landflucht, die Schattenseiten des Kapitalismus, die großen Unternehmen und längst vollzogene Aussterben von kleinen Bäckereien und Tante-Emma-Läden. Wie das Ganze mit dem neuen Rechtsruck zu tun hatte – dieser jedenfalls in Teilen hier seinen Ursprung fand- faszinierte sie. Wie komplex die Welt war, verwirrte sie und sie entschied sich, die Gedanken auf anderes oder besser, auf nichts, zu richten.
Berlin Alexanderplatz. Berlin Hermannstraße, Gleisdreieck, Gesundbrunnen, Bornholmerstraße, Maxstraße, Thomas-Mann-Straße. An jedem Ort eine Erinnerung und sie war froh, jetzt hier zu sein und an keinen der Orte zu müssen. Die Zukunft formte sich neu und nichts erinnerte sie an das war bisher passiert war. So lief sie auf dem noch dunkel schimmernden Beton zum nächsten ausleihbaren Fahrrad und bahnte sich ihren Weg durch die Stadt, die keine war, sondern viele auf einmal, in einander geschlungen ohne zentralen Punkt, was sie an kleineren Städten immer mehr schätze. Sie fuhr zu Frank und freute sich darauf, denn alles war inzwischen verjährt, die Idee der großen Liebe und was übrig blieb war eine eigenartige Verbundenheit, von der wohl keiner so recht wusste, wohin die mal führen sollte. Im Treppenhaus war ein Schild an der Wand, aber sie schaute es nicht an sondern ging in den zweiten Stock hinauf und klingelte.